Text aus dem Schaukasten

Text aus dem Schaukasten

Text aus dem Schaukasten

# Neuigkeiten

Text aus dem Schaukasten

 „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht.“ (Johannes 12,24)

In der Passionszeit schauen und hören wir hin und lassen uns die Natur zum Lehrmeister werden. Aus dem Grau des Winters kommt das neue Leben. Wir denken uns neu ein, in die Bewegung des Lebens.

Leicht, ganz leicht können wir sie täglich spüren, im Wechsel von Tag und Nacht, Stille und Geräusch, Ruhe und Beschäftigung.

Manchmal geht uns die Bewegung des Lebens aber auch verloren, dann verharren wir, werden fest, kommen aus dem feinen Schwung der Zeit.

Dann sind wir froh über stärkere Impulse: festes neues Grün aus dunklem Boden, helle, wärmende Sonne, nach grauem Himmel.

„Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht.“ 

Das Korn fällt in die Erde und vergeht. Es gehört in die Erde. Dort ist es geborgen. Dort entwickelt es sich weiter, verändert sich. Es verliert sein ursprüngliches Aussehen und geht in Neuem auf.

Das Korn gehört aber auch in den Brotteig. Dort ist es geborgen. Dort wird aus vielen Körnern zusammen ein Brot, entwickelt sich weiter, verändert sich, wird zu Nahrung und Stärkung.

„Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht.“

Es sind die Wandlungen in unserem Leben, auf die wir in dieser Zeit vor Ostern aufmerksam werden: Leben ist Bewegung, nicht Stillstand:

Kein Tag ist wie der andere, jedes Jahr hat seine Ereignisse. Schöne und schmerzliche. Manches wird weniger, manches wird mehr. Viel schaffen wir allein, für vieles benötigen wir Hilfe. Das Leben hinterlässt Spuren, wir wandeln uns. Wir wachsen und werden, wir vergehen und sind doch zu neuem Leben bestimmt.

Bleiben Sie behütet in dieser bewegten Zeit!

Dies könnte Sie auch interessieren

0
Feed